Männerkultur im Archearchat – Eine Checkliste in drei Stufen

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Männerkultur im Archearchat – Eine Checkliste in drei Stufen
Februar 15, 2017 Clinton Callahan

Ab und zu taucht eine Formulierung auf, die schlafende Gehirnzellen erfasst, von denen du gar nicht wusstest, dass du sie hast. Aufgeschreckt wachen die Neuronen auf und nehmen die elektrisierende Wirkung mit überraschender Wachheit wahr. Wie schnell dann deine Gehirnzellen wieder einschlummern, hängt davon ab, wie groß deine Bereitschaft ist, mit ganzer Entschlossenheit in diese neu gefundene Wachheit zu springen und sie zu reiten wie ein wildgewordenes Pferd.

Wenn du das Pferd ignorierst, dann galoppiert es schon bald ohne dich dem Sonnenuntergang entgegen und kehrt vielleicht nie mehr zurück. Aber wenn du die Gelegenheit beim Schopfe packst, dann könnte dich dieses neue Mem auf einen Bewusstseins-Pfad zu einem völlig neuen, unerforschten Gebiet mitnehmen, welches für deine bislang unhinterfragten Annahmen sehr wahrscheinlich gefährlich ist.

Es sind genau diese unhinterfragten Annahmen, die dein Leben beherrschen. Diese Annahmen in Frage zu stellen führt fast immer zu persönlicher und kultureller Evolution. Eine bestimmte Aussage erschreckt dich genau deswegen, weil sie deine heiliggehaltenen Annahmen direkt in Zweifel zieht.

Die bestimmte Formulierung, über die wir hier sprechen, ist “Männerkultur im Archearchat”.

Man kann den transformatorischen Prozess, der sich beim Ringen mit dieser Formulierung ergibt, vermeiden, indem man sich an gewohnte, aber sehr veraltete Denkprogramme klammert – und damit der Initiation aus dem Weg geht. Wenn das dein Wunsch ist, dann höre jetzt bitte auf zu lesen.

Der Begriff “Männerkultur” übermittelt so viel neue Information, dass dir seine Betrachtung in diesem kurzen Artikel einen schlechten Dienst erweisen könnte, weil er dich glauben lässt, dass du wirklich verstehst, was damit gemeint ist. Ich gehe das Risiko ein, weil ich so oft erlebt habe, wie wertvoll es ist, auch nur einen kleinen Blick über meinen eigenen Horizont werfen zu können. Wenn du dir also die Zeit nimmst, diesen Artikel zu lesen, dann nehme ich mir die Zeit, ihn zu schreiben.

Wirklich zu verstehen, was mit “Männerkultur im Archearchat” gemeint ist, kann nur geschehen, wenn du persönlich einen Kulturwechsel vollziehst, indem du das kapitalistische patriarchale Imperium deiner Geburt hinter dir lässt und dich in die nächste Kultur begibst, jene Kultur, die nach dem Matriarchat und dem Patriarchat kommt, jene Kultur, die ich Archearchat nenne. Das Archearchat ist die bewusste, zukunftsfähige Kultur, in der archetypisch initiierte erwachsene Frauen mit archetypisch initiierten erwachsenen Männern kreativ zusammenarbeiten. Durch gleichzeitige persönliche Experimente von einigen Millionen Menschen tritt das Archearchat bereits unaufhaltsam überall auf der Welt unterhalb des Radars des Mainstream-Bewusstseins in Erscheinung. Du bist wahrscheinlich einer dieser Forscher. Ich danke dir von Herzen für deinen mutigen Einsatz.

Lass uns das Tempo ein wenig herausnehmen und einen Schritt nach dem anderen machen.

Der Begriff “Männerkultur” impliziert offensichtlich den verwandten Begriff “Frauenkultur”, aber seine Nicht-Entsprechung wird verschleiert, denn unsere Untersuchung hier findet innerhalb des patriarchalen Kontextes statt.

Im Patriarchat sind die Bedingungen für Männer und die Bedingungen für Frauen zwar diametral entgegengesetzt, aber gleichermaßen entwürdigend. Während die Frauen als Sklaven und Sexobjekte geboren werden, müssen die Männer nicht erwachsen werden. Da das Patriarchat seine Mitglieder nicht darüber aufklärt, dass sie in einem Patriarchat leben, musst du es selbst herausfinden, indem du bis an die gedanklichen Grenzen des Patriarchats gehst und dann über den Rand hinausblickst. Der Rand ist da, wo das Erwachsenwerden geschieht.

“Erwachsen zu werden” bedeutet, immer verantwortlicher zu werden. (Verantwortung ist Bewusstsein in Aktion. Possibility Manager Handbuch) Das moderne Patriarchat bringt uns bei, dass es einfach nur dumm ist, Verantwortung zu übernehmen.

Wenn ein Kind zum Beispiel eine Sauerei macht, wer macht hinterher sauber? Die Antwort ist, die Eltern machen sauber. (Im Patriarchat macht die Mama sauber). Die moderne Kultur macht ungeheure Sauereien ohne jegliche Absicht, diese jemals wieder zu bereinigen – Übersäuerung der Meere, Kinder auf Ritalin, von fossilen Brennstoffen abhängige Infrastruktur, Lobbyismus der Großkonzerne, Brandrodung tropischer Regenwälder und so weiter. Das moderne patriarchalische Reich befindet auf dem Verantwortungsgrad eines Kindes.

In der modernen Kultur ist “verantwortlich sein” gleichbedeutend mit erwischt werden, gerügt werden, bestraft werden, für schuldig befunden werden, die Last tragen und zahlen müssen. Die moderne Kultur hat die “juristische Person” erfunden, um Einzelpersonen davor zu schützen, Verantwortung für ihre Aktionen übernehmen zu müssen. Die moderne Wirtschaft lehrt uns durch ihr Beispiel, dass wir besser “clever” sein sollen als Verantwortung zu übernehmen. “Clever zu sein” heißt zu lügen, zu betrügen, heimlich zu tun, zu täuschen und sich nicht erwischen zu lassen, während du soviel mitnimmst, wie du kriegen kannst.

“Clevere” Menschen machen Profit, indem sie Kosten auf andere abwälzen:

  • auf die allgemeine Öffentlichkeit (durch Staatszuschüsse)
  • auf weniger “modernisierte” Kulturen (durch “Handelsabkommen” und Ausbeuterbetriebe), und
  • auf zukünftige Generationen (durch den Raub wertvoller Rohstoffe unseres Planeten und gleichzeitiger Bestechung von korrupten Amtsträgern, die dann erlauben, dass giftiger und radioaktiver Abfall in den Hinterhöfen anderer Menschen entsorgt wird und diese für 50.000 Jahre verseucht).

Unsere Bilder von “Männerkultur” im kapitalistischen patriarchalen Reich könnten Folgendes beinhalten:

  • Sehr reiche ältere Männer, die in privaten Villen herumsitzen, Zigarren rauchen und Brandy aus Cognac-Schwenkern trinken.
  • Weniger reiche Männer, die in Bars herumsitzen, Bier trinken, Zigaretten rauchen und dabei im Fernsehen Sportsendungen, Wagenrennen oder Rodeo anschauen.
  • Männer in exotischen Bars, die mit ihren coolen Autos, coolen Computern, coolen Freundinnen und imposanten Geldgeschäften prahlen.
  • Männer in der Mafia, in Drogenbanden, in der Armee, oder in geheimen drei-Buchstaben-Gesellschaften, die sich mit ihren Waffen und ihrem Insider-Wissen für cool halten.
  • Mehrere Generationen von Männern, die zusammen jagen, fischen oder mit ihren Allrad-Antriebs-Fahrzeugen schießen gehen.
  • Männer, die auf dem Bau oder unter Tage arbeiten und zusammen in die Mittagspause gehen.

Was sind deine Eindrücke von patriarchaler “Männer-Kultur”?

Unsere Anhaltspunkte für die “Männerkultur” im “New Age” (in Ermangelung eines besseren Ausdrucks) könnten so aussehen:

  • Nicht so alte Männer, die wandern, Marathon laufen, Kajak fahren oder Ballsportarten zusammen machen.
  • Nicht so alte Männer, die Partys machen, sich betrinken, bekiffen oder mit Kokain anturnen und Porno-Nächte zusammen veranstalten.
  • Nicht so alte Männer, die bei einem Männertreffen nach ihrem nächsten homosexuellen Partner Ausschau halten.
  • Nicht so alte Männer in wöchentlichen “Männer-Gruppen”, die ihre Identitätsprobleme, ihre Partnerschaftsprobleme, ihre familiären Probleme, ihre gesundheitlichen Probleme und ihre finanziellen Probleme miteinander besprechen.

Was sind deine Eindrücke von “Männer-Kultur” im New Age?

Hier halten wir einen Moment inne, um eine relevante Frage in Betracht zu ziehen…

Was wäre, wenn alle unsere bisherigen Orientierungspunkte darüber, was “Männer-Kultur” ist, in der Kultur, die dem Patriarchat folgt, nicht mehr länger gültig sind?

Was, wenn so zu tun, als verstünden wir, was Männer-Kultur ist, Teil des Problems ist?

Was, wenn die Männerkultur im Archearchat ganz anders ist als was wir kennen, und das Beste, was wir als Männer tun können, wäre, zusammenzukommen und jedes Treffen damit zu beginnen, die Verbrechen und Schrecken der 6000 Jahre langen patriarchalen Männerkultur zu betrauern? Verbrechen und Schrecken, die Frauen, Kindern, Tieren und der Erde angetan wurden und bis heute in großem und zerstörerischem Ausmaß andauern?

Was, wenn wir damit starten anzuerkennen, dass wir die Söhne von Patriarchen sind, die selbst nur Patriarchen als Vorbilder hatten? Was, wenn wir uns eingestehen, dass wir in unserem Denken und unserer Wahrnehmung derart gefangen sind, dass wir jedes Mal, wenn wir zusammenkommen, gar nicht anders können als unbewusst die Kultur des kapitalistischen, patriarchalen Reiches heraufzubeschwören?

Es ist ein Weckruf, zu erkennen, dass jeder von uns so lange im Patriarchat gefangen bleibt, bis wir uns einem persönlichen und tiefgreifenden Prozess unterziehen, daraus auszusteigen.

Dies könnte für die Etablierung der archearchalen Männerkultur als Punkt # 1 auf deiner Checkliste betrachtet werden: Die Zeiten für die Treffen festsetzen und ein wirksames Trainingsprogramm aufstellen, um einander zu helfen, gründlich und vollständig aus dem kapitalistischen patriarchalen Reich auszusteigen. (HINWEIS:  Dein Programm wird beinhalten müssen, dass jeder Mann bewusst und in 100% maximaler archetypischer Intensität die Gefühle von Angst, Wut, Traurigkeit und Freude erlebt und ausdrückt, sonst seid ihr bloß im Kopf. Und du kannst dich aus dem Patriarchat nicht hinausdenken. Du musst körperlich aussteigen.)

Dem Patriarchat zu entkommen ist rau. Zuerst kommt die Angst, alle Männer zu verraten, die du zurücklassen wirst. Zweitens kommt die Angst, dich vom Rand der Welt abzudrücken und in den Abgrund zu fallen. Drittens melden sich unsere patriarchalen Angewohnheiten, Einzelkämpfer, einsame Wölfe, Freiberufler, Easy Rider, Unternehmer zu sein – Helden in unserem eigenen Verstand. Wir haben gelernt, niemandem zu trauen.

Vielleicht hat man uns ja genau deswegen beigebracht, Einzelkämpfer zu sein, weil wir dem Patriarchat nicht alleine entkommen können. Dann sitzen wir in der Falle, weil die Einzelkämpfer-Strategie nicht funktioniert. Aus dem Patriarchat auszusteigen hängt von der Verbindung, der kreativen Zusammenarbeit und dem Coaching von andern Männern ab.

Wenn du Punkt # 1 schaffst und dem Patriarchat  entkommst, wirst du am Nullpunkt anfangen, so als würdest du neu geboren werden, aber in eine radikal andere Kultur hinein als die, die deine Eltern gelebt haben. Zuerst wirst du nicht wissen, wer du bist. Du wirst noch einmal ganz von vorn lernen, wie du zu einem Menschen wirst. Deine Persönlichkeit zu entwickeln und einen neuen Bezugsrahmen zu finden wird nicht so lange dauern wie beim ersten Mal, aber der Prozess wird in gleicher Weise schonungslos mit dir sein. Du musst herausfinden, wie du in einer neuen Spielwelt aufblühen kannst, einer ganz anderen Spielwelt als im kapitalistischen Patriarchat. Du kannst es.

Um dich dem Patriarchat zu entziehen, ist es hilfreich zu wissen, wie du hineingekommen bist. Ein Mann, der in die moderne Kultur hineingeboren wird, muss sehr schnell eine lebensprägende Wahl treffen. Entweder beteiligst du dich am Patriarchat und “lebst”, oder du widersetzt dich dem Patriarchat und stirbst. (Ärzte nennen es “plötzlichen Kindstod”). Mitzumachen ist die naheliegende Wahl, birgt sie doch alle Vorzüge einer Gang: Identität, Kameradschaft, Sicherheit, zahlenmäßige Überlegenheit, festgelegte Feinde und eine Mission. Aber wenn du dich am Patriarchat beteiligst, bringst du das äußerste Opfer. Du kannst niemals du selbst sein. Im Patriarchat ist deine Einzigartigkeit kontraproduktiv und muss unterdrückt werden, sonst betrügst du das Patriarchat, darunter deinen Vater, seine Brüder, den Vater deines Vaters und dessen Brüder, und all die Generationen von Männern vor dir, die sich zum Wohle des Patriarchats aufgeopfert haben. Um deine Einzigartigkeit auszulöschen, spaltest du einen Teil deiner Seele ab.

Glücklicherweise geht der abgewiesene Teil deines energetischen Körpers nirgendwohin. Er schwebt in deiner üblichen Nähe, egal wo du bist, und wartet auf genau diese Unterhaltung. Zu erfahren, dass der abgespaltene Seelenanteil nicht gestorben ist, könnte eine der schmerzlichst beglückenden Einsichten deines Lebens sein. Er ist nicht fortgegangen. Er hat dich nicht verlassen. Diese ganze Zeit über war er an deiner Seite und wartete auf den Moment, wo dir klar wird, dass du ihn zurückgewinnen kannst.

Dies könnte für den Eintritt in die archearchale Männerkultur als Punkt # 2 auf deiner Checkliste betrachtet werden: Hole dir die verbannten Teile deiner Seele zurück und integriere sie wieder in deinem energetischen Körper, so dass du noch einmal als ganzer Mensch beginnen kannst.

Indem du dich dem Patriarchat entziehst und anderen Männern hilfst, das Gleiche zu tun (Punkt # 1), und indem du die fehlenden Teile deines energetischen Körpers lokalisierst und wieder integrierst (Punkt # 2), hast du bereits deinen Weg ins Archearchat und die fortgesetzte Initiationen ins Erwachsensein begonnen. Es gibt einen kurzen Film von Ian Mackenzie über Stephen Jenkinson, einem Ältesten der nächsten Kultur, manchmal Griefwalker genannt, in welchem Stephen sagt:

Menschen werden nicht geboren. Menschen werden gemacht. Menschen werden von anderen Menschen gemacht. Und wenn du fragst: ‚Wie macht man Menschen?’, dann ist die Antwort: ‚Nun, du musst ihre Kindheit vernichten.’ ‚Warum?’ ‚Weil die Kindheit nicht den Weg freigibt, deshalb.’ Und dann brauchst du eine Kultur, die sich so entwickelt, als sei das größte Geschenk, das du Kindern in einem bestimmten Alter machen kannst, die Chance, Mensch zu sein.”

 Ich bin froh, dass es nicht meine Aussage war, die hier zitiert wurde. Obwohl ich weiß, dass sie wahr ist. Ich habe es selbst in mir erfahren, meine Kindheit zu töten, sie da zu lassen, wohin sie gehört, nämlich in meine Vergangenheit, als ich im Verpuppungsstadium war. Meine Kindheit war brauchbar und wichtig, aber sie sitzt nicht mehr am Steuer meines Lebens.

Im Laufe der letzten 40 Jahre habe ich vielen dankbaren Anderen dabei geholfen, die schmalen Pfade zum Erwachsensein zu erkennen und zu betreten. Aber ich komme nicht umhin, die Uninitiierten zu sehen, die große Mehrzahl, jene, die immer noch Verantwortungslosigkeit anbeten und ihre kostbare Autorität abgeben, in dem Glauben, sie seien für die Konsequenzen ihrer Unterlassungen nicht verantwortlich. Es ist besonders abstoßend, dies bei Männern zu sehen, denn das Patriarchat setzt uns auf den Thron, wenn wir in unserer Unreife schwelgen. Und wir nehmen es hin, ohne dieser manipulierten Irreführung Widerstand zu leisten.

Die nächste Kultur setzt deine Unreife nicht auf den Thron – sie baut keine Throne. Die Menschen organisieren sich in Kreisen statt in Pyramiden. Wenn du uninitiiert bist (oder unfähig zur Initiation, weil du psychopathisch bist – wie es z.B. dadurch veranschaulicht wird, alles zu tun, was nötig ist, um in der Hierarchie nach oben zu gelangen), wird dir in der nächsten Kultur keine Machtposition verliehen: nicht Lehrer, nicht Polizist, nicht Manager, nicht Verwaltungsbeamter, nicht Bürgermeister, nicht Soldat, nicht Arzt, nicht Priester und nicht Politiker … überlege dir einmal, wie viel Leid dies vermeiden würde.

Deshalb geht es bei Punkt # 3 auf deiner Checkliste zur Etablierung der archearchalen Männerkultur darum, deine Denkversion zu aktualisieren, damit du durch Erlernen der Box Technologie zwischen einer Person und ihrer Box unterscheiden kannst (Seiten 62-66 in Die Kraft des bewussten Fühlens), und ebenso deine eigenen Schattenprinzipien kennst und den Gremlin einer jeden Person beim Namen nennen kannst (Seiten 71-88 in Die Kraft des bewussten Fühlens).

Als zusätzlichen Bonus könnte deine Männerkultur noch die Theorie der parasitären Wesenheiten miteinbeziehen. Diese Theorie besagt, dass alles Nahrung für alles andere ist, und wenn Menschen nicht aufpassen, dann werden sie zur Nahrung für parasitäre Wesenheiten. Vielleicht ist dir dies schon aufgefallen: Normale, intelligente Menschen werden plötzlich geistesabwesend und geraten in eine depressive oder verwirrte Stimmung, scheinbar ohne jeden ersichtlichen Grund. Dann, nach ein paar Stunden oder Tagen – wenn sich die Wesenheit den Bauch vollgeschlagen hat – endet die Stimmung, scheinbar ebenso ohne erkennbaren Grund. In deiner Männerkultur könnt ihr euch gegenseitig darin trainieren, Auslöser-Jäger (trigger hunters) zu werden, indem ihr die inneren Auslöser-Sätze identifiziert, die die Wesenheit zum Schmaus einladen, und damit die Wahlmöglichkeit erhaltet, sie nicht zu füttern. Für weitere Informationen über parasitäre Wesenheiten schreibe bitte an Sonia Willaredt (sonia@possibilitymanagement.org) und bitte sie, dir SPARK 135 zuzuschicken.

(S.P.A.R.K steht übrigens für Specific Practical Applications of Radical Knowledge. SPARKs sind eine hochqualitative, energetische Nahrung für deine Männer-Kultur. Du kannst sie unter SPARKs gratis abonnieren. Dann wirst du alle drei Wochen per Email eine kraftvolle Unterscheidung erhalten, gefolgt von Notizen, die deren praktische Anwendung im täglichen Leben auffächern, sowie nichtlinearen Experimenten, die du ausprobieren kannst. Solche Experimente bauen in deinen energetischen Körper Matrix auf. Matrix aufzubauen bedeutet automatisch, mehr Bewusstsein aufzufangen. Dann entwickelt sich deine Männer-Kultur.)

In Umständen, die sich schnell verändern, können die Wege der Vergangenheit nicht die Wege der Gegenwart sein. Deswegen gibt es im Archearchat auch kein Wissen, welches im Mittelpunkt der Männertreffen stehen würde. Die Männer treffen sich stattdessen um die Leere herum, das Nichts, das Nichtwissen, und üben sich darin, wie sie diesen Raum der Leere halten und navigieren, und wie sie ihn nutzen können, um Beziehung und nichtlineare Möglichkeiten zu schaffen.

Treffen in einem Kreis sind nicht führerlos. Das ist eine irrige Vorstellung. Bei den kreisförmigen Treffen wechseln sich Einzelne in den verschiedenen Rollen ab, zum Beispiel: der Raumhalter, der Zeitwächter, der Chaos-Erzeuger, der Bullshit-Detektor, der Herzverbindungs-Detektor und ebenso die Teams, die darin trainiert sind, schnelle Veränderungsprozesse zu navigieren, wenn während der Treffen persönliche Flüssigzustände in Erwiderung auf die besprochenen Themen aufkommen. Diese neue Meeting-Technologie ist der Phönix Prozess, in dem gleichzeitig drei Werte zur Verfügung gestellt werden:

  1. Tagesordnungspunkte besprechen und Entscheidungen treffen,
  2. Persönliche Entwicklungsprozesse, wenn Konflikte oder Zusammenbrüche auftauchen, und
  3. Spaß und Unterhaltung auf hohem Niveau.

Wenn die Männer-Kultur zusammenkommen kann, dann kommt die Frauen-Kultur automatisch zusammen, weil der Raum gehalten ist. Wenn die Männer- und Frauen-Kulturen die Kurve kriegen, dann wächst und gedeiht die Kinder-Kultur. Und dann hast du ein Dorf mit einer sich stetig entwickelnden neuen Zukunft.

Im Archearchat bildet eine gut funktionierende Männer-Kultur persönliche und gemeinschaftliche Fähigkeiten aus, indem sie fortlaufende Initiationsprozesse ins Erwachsensein ins Zentrum der Dorfkultur stellt. Dann treten eure jungen Menschen in eine dynamische Grundstruktur für ihr Leben ein und finden frühzeitig den Weg der Evolution. Und dort beginnt das Archearchat zu leuchten.

Es wird oft anerkannt (allerdings nicht in modernen öffentlichen Schulen…), dass jede einzelne Person Gaben und einzigartige Fähigkeiten besitzt, die vom Dorf gebraucht werden. Doch genauso wie ein Segel erst dann von Nutzen ist, wenn es gesetzt ist, können diese einzigartigen Gaben erst dann zur Anwendung kommen, wenn sie entfaltet werden, um die gegebenen Bewusstseinswinde einzufangen und ihre gelenkte Energie bereitzustellen. (Jedes Kind, das gerade irgendwo auf der Welt verhungert, hat ebenso Gaben, die verloren sind.)

Die archearchale Männer-Kultur ist ein starker Katalysator, um nutzbringende Gaben zur Entfaltung und Anwendung zu bringen. Das Feedback und Coaching jedes einzelnen Mannes liefert Intelligenz und Energie, die jeden der anderen Männer darin unterstützt, seine archetypische Herkunft zu erkennen, sich mit ihr zu verbinden und ihr zu dienen. (In diesem Punkt haben im Archearchat die Männer-Kultur und die Frauen-Kultur das gleiche Ziel: das Sein jeder Person hindurchzurufen und als Repräsentanten ihrer individuellen archetypischen Herkunft kreativ zusammenzuarbeiten. Es ist einiges an Vorbereitung nötig, um in der Lage zu sein, deiner archetypischen Herkunft zu dienen, genauso wie es Vorbereitung braucht, um Operationen durchführen zu können, in einem philharmonischen Orchester zu spielen oder einen ertragreichen Gemüsegarten anzulegen.

Deine archetypische Herkunft wird in deinem Leben in Form von Projekten in Erscheinung treten und dabei jede deiner Ressourcen benötigen, um die Aufgaben auf deinem Tisch zu realisieren. Den vollen Wert als archetypische Herkunft in Aktion zu liefern, fühlt sich an wie andauernde Ekstase bei der Erfüllung des Lebenssinns. In diesen Fluss zu gelangen, hängt vom Austausch gegenseitiger Hilfe mit deiner archearchalen Kultur von männlichen Gefährten auf dem Pfad der Evolution ab. Für weitere Informationen zur archetypischen Herkunft schreibe bitte an Sonia Willaredt sonia@possibilitymanagement.org und bitte sie darum, dir SPARK 141 zu schicken.

Wenn du in diesem Artikel einen bissigen, bitteren Unterton heraushörst, dessen graue Rauchwölkchen sich zwischen den Zeilen kräuseln, dann liegst du richtig. Ich fühle mich wütend darüber, wie erbärmlich die Bemühungen der Männer sind, die im Patriarchat gefangen sind, wenn es darum geht, auszusteigen. Mit welch aussichtslosen, tölpelhaften und leichten Mitteln haben sich Männer in eine selbstgefällige Apathie locken lassen – wie Kinder, die man mit Lutschern kidnappt. In meinen Augen ist es eine schändliche Antwort auf die Ehre und die Gelegenheit, ein Leben mit Gaia geschenkt zu bekommen. Jeder Mensch hat so viel individuelles Potential, und so viel davon geht im Patriarchat verloren, wird verspottet und vergeudet. Vielleicht bin ich zynisch, aber gleichzeitig flehe ich dich an, mir zu beweisen, dass ich falsch liege.

Dich dem Patriarchat zu entziehen, verbannte Teile deines energetischen Körpers wieder zu integrieren und deine Denkweise auf den Stand eines archearchalen Erwachsenen zu bringen, sind drei Aktivitäten, die zur Männer-Kultur im Archearchat führen. Ohne sie real auszuführen – also nicht nur in unseren Köpfen – halten wir uns selbst zum Narren. Authentische Wege zur Männlichkeit sind lang und schwierig – nichts für Kinder. Selbst nachdem du diesen Artikel gelesen hast, glaube ich nicht, dass du irgendetwas in diese Richtung unternehmen wirst. Wenn du den Mumm dazu hast, beweise mir bitte, dass ich Unrecht habe… und habe eine prächtige Zeit, während du es tust.

 

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